Samstag, 4. Juni 2016

So amüsant (und irritierend) es auch ist, dass jeder neue Blog-Eintrag binnen Sekunden immer wieder genau 142 Wesen (Menschliche Gestalten? Roboter? Affirmations-Trolle? Marko-Martin-Ultra-Fans?) aktiviert, die den Text auf Facebook "sharen" - die Sehnsucht nach der Real-Welt muss gerade deshalb befriedigt werden. Und das im wahrsten Wortsinn: Den Lesern der Tageszeitung DIE WELT versuche ich in diesem Essay nahe zu bringen, weshalb mich das gegenwärtige, seine Vergangenheit nicht verleugnende Wrocław/Breslau so inspiriert und weshalb die Stadt ein Hoffnungszeichen auf einem Kontinent ist, der gegenwärtig immer stärker in trübes, sogenannt "identitäres" Fahrwasser zu geraten scheint.

Breslau, Stadt der subversiven Zwerge
Der derzeitige Stadtschreiber Breslaus, unser Autor Marko Martin, ist fasziniert vom vitalen Geist dieser alten Metropole. Selbst randalierende, besoffene Rechtsradikale sind keine Gefahr.
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PS: Die polnische Übersetzung dieses Eintrages wird den Zeitungs-Essay in der Originalsprache belassen. Wetten, dass trotzdem die auf diese Blog-Version abonnierten Wesen sofort wieder mit den üblichen 128 mal "sharen" werden? (Oh digitale Moderne, weshalb erinnerst du mich so oft an kommunistische Vorzeit?)
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